Aufbau der Seminare sowie der Spezialseminare

6 Seminare (EST A1-A6) = 13 Tage zu je 8 UE (104 UE)

4 Tage Spezialseminare zu beliebigen Themen (32 UE)

2 Tage Gruppensupervision (je 8 UE)

Einzelsupervision (4 Std.)

Einzelselbsterfahrung (4 Std.)

Die hypnotherapeutische Grundausbildung umfasst mindestens 64 UE. Sie muss bei einer durch die International Society of Hypnosis (ISH) anerkannten Fachgesellschaft absolviert  werden und  kann begleitend, vor der Teilnahme an den Ego-State-Therapie-Seminaren oder auch anschließend absolviert werden.

Die Zertifizierungsregelung gilt ab  2025. Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf www.est-de.eu

Kosten:

Seminar 2 Tage 420 Euro

Seminar 3 Tage 630 Euro

Gruppensupervision (je 8 UE) 220

Einzelsupervision 150 Euro

Einzelselbsterfahrung 150 Euro

Deutsches und internationales Zertifikat 130 Euro

EST A1: 3 Tage, 24 UE
Einführung in die Grundlagen und Arbeitstechniken der Ego-State-Therapie

Die Ego-State-Therapie ist eine Schöpfung von Dr. John und Helen Watkins aus den Vereinigten Staaten. Die Watkins betrachteten das Ich nicht als eine monolithische Einheit, wie Freud es tat, sondern aus Teilen oder sogenannten Ego States bestehend. Ihre Theorie stützte sich auf die ursprüngliche Arbeit von Paul Federn, einem engen Mitarbeiter und Kollegen Freuds. Federn konzeptualisierte die Ich-Zustände als sich verändernde Energien innerhalb der Persönlichkeit. John und Helen Watkins formulierten eine Theorie und ein Behandlungsmodell für das, was als Ego-State-Therapie bekannt wurde.

Ego States sind neurophysiologische Manifestationen der Reaktion des autonomen Nervensystems, die sich als Reaktion auf bestimmte positive und negative Lebenserfahrungen entwickeln können. Sie werden normalerweise hypnotisch aktiviert, um jene Ego States zu erreichen, die implizit gespeichert sind und für das bewusste Bewusstsein nicht leicht zugänglich sind. Die Ego-State-Therapie ist daher eine geeignete Interventionsstrategie für posttraumatische Belastungsreaktionen, Dissoziation als Folge von Traumata, sowie für eine Vielzahl von psychosomatischen Erkrankungen.

In diesem Workshop gibt es einen ausführlichen Überblick über die theoretischen Grundlagen des Ego-State-Modells, seine Epistemologie, sowie über die neuesten Entwicklungen in den neurobiologischen Grundlagen von Trauma und Dissoziation.  Es wird sowohl die Relevanz der Polyvagaltheorie von Stephen Porges im Ego-State-Modell erklärt, ebenso wie somatische Erfahrungstechniken aus dem Trauma Therapeutic Yoga (TTY), dem Somatic Experiencing (SE) und der Energiepsychologie. Der Schwerpunkt wird in der Vermittlung von verbalen Pendeltechniken während des Erstinterviews sein, wie Trance auf sichere Weise induziert wird und wie sichere Körperinterventionen helfen die Klient*innen zu stabilisieren, so dass sie gut vorbereitet sind für die weiteren Behandlungsschritte. Techniken wie die „Innere Stärke“ und die Verwendung von Metaphern werden demonstriert und geübt.

Das Seminar richtet sich sowohl an Anfänger*innen als auch an erfahrene Praktiker*innen und beinhaltet auch klinische Live-Demonstrationen. Die Fortbildung basiert auf einem Vortrags-Demonstrations-Praxis-Format. Daher ist diese curriculare Fortbildung eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen.

Ausbildungsziele

  • Vermittlung neuro-physiologischer Grundlagen von Trauma, Dissoziation und Ego-State-Therapie, klinischer Hypnose und ihrer Zusammenhänge
  • Vermittlung von EST-Grundtechniken: Sicherheits-, Stabilisierungs- und Erdungstechniken unter besonderer Berücksichtigung der Körperressourcen
  • Verbindung und Integration von weiteren Techniken wie traumatherapeutisches Yoga (TTY), Atemarbeit, Somatic Experiencing (SE) oder Energiepsychologie in die Ego-State-Therapie
  • Demonstration der Dynamik der Ego State Therapie als Teiletherapiemodell in Kombination mit hypno-somatischen Ansätzen zur Stabilisierung traumatisierter Klient*innen

Schlüsselwörter 

Trauma, Dissoziation, Stabilisierung, Sicherheit, Erdung, hypnosomatische Techniken, Trauma Therapeutisches Yoga (TTY), Somatic Experiencing (SE), ressourcenreiche Ich-Zustände  

Ego-State-Therapie-Curriculum

Dieses Seminar ist das erste in einer Reihe von aufeinander folgenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego State Therapy International (ESTI) führen.

Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf www.est-de.eu

Kosten: 630€

EST A2: 2 Tage, 16 UE
Aktivierung und therapeutische Arbeit mit ressourcenreichen Ego States Vertiefung von Sicherheit und Stabilität

John und Helen Watkins formulierten eine Theorie und ein Behandlungsmodell für die Ego State Therapie. Der wohl bedeutendste Unterschied zwischen der Ego-State-Therapie und anderen Ansätzen ist darin zu sehen, dass dieser Ansatz die Persönlichkeit eines Menschen nicht nur als aus dissoziierten Ich-Zuständen beschreibt, sondern auch aus ressourcenreichen Ich-Zuständen, die uns helfen, uns selbst zu regulieren und als integriertes Ganzes zu funktionieren. Ich-Zustände sind daher neurophysiologische Manifestationen, die sich als Reaktion auf bestimmte, positive wie negative, Lebenserfahrungen entwickeln können.  Die Ego-State-Therapie ist ein wirkungsvolles Instrument, um Klienten dabei zu helfen, das Beste in ihrer eigenen Persönlichkeit auszuloten und hilft ihnen direkt dabei, ressourcenreiche Ego States zu erschließen, die mit Entschlossenheit, Überleben, Widerstandsfähigkeit, Hoffnung, Optimismus und Liebe verbunden sind und die es den Klienten letztendlich ermöglichen, sich zu entfalten.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer*innen vor allem die Basistechniken aus der Ego-State-Therapie und klinischen Hypnose für die Aktivierung von ressourcenvollen Ich-Zuständen.

Die Fortbildung basiert auf einem Vortrags-Demonstrations-Praxis-Format. Daher ist diese curriculare Fortbildung eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen.

Ausbildungsziele

  • Vertiefung von EST-Grundtechniken zur Ich-Stärkung: Sicherheits-, Stabilisierungs- und Erdungstechniken unter besonderer Berücksichtigung der Körperressourcen
  • Kontaktaufnahme mit ressourcenreichen und konfliktfreien Ich-Zuständen
  • Hypnotherapeutische Aktivierung von ressourcenreichen Ego States
  • Kommunikation mit ressourcenreichen Ego States
  • Techniken zur Nutzung von Ressourcen für maximales psychisches Wohlbefinden

Ego-State-Therapie-Curriculum

Dieses Seminar ist das zweite in einer Reihe von aufeinander folgenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego State Therapy International (ESTI) führen.

Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf www.est-de.eu

Kosten: 420€

EST A3: 2 Tage, 16 UE

Aktivierung und therapeutische Arbeit mit symptomassoziierten Ego-States

Die „Schatten des Überlebens“ und der Pfad aus den Kampf- und Fluchtreaktionen: Die Metamorphose der symptomassoziierten Ego-States

Das Seminar konzentriert sich auf die Transformation von symptomassoziierten Ego-States und ihren Ausweg aus Kampf- und Fluchtreaktionen. Der Begriff „Schatten des Überlebens“ beschreibt „Überreste“ traumatischer Erfahrungen, die sich oft als Symptome oder dysfunktionale Verhaltensweisen zeigen. Nach einem Trauma spaltet das Individuum bestimmte Teile seines Selbst ab, um das Überleben und die Bewältigung zu unterstützen, wobei diese Teile häufig die Symptome weitertragen. Die symptomassoziierten Ego-States entwickeln eine Bewältigungsstrategie, sind für eine Symptomatik verantwortlich, dafür zuständig, sie verursachen und organisieren sie. Die „Metamorphose“ dieser Ego-States bezieht sich auf ihren Prozess der Veränderung, um Selbstregulation, Integration und Wachstum zu ermöglichen. Wir befinden uns in Phase 3 des SARIA-Modells, in dem es darum geht, eine korrigierende Erfahrung durchzuführen und das Trauma aufzulösen. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Seminar auf der Arbeit mit den überaktivierten/ symptomassoziierten Ego-States, die sich in Kampf- und Fluchtreaktionen befinden. Es werden Interventionen präsentiert, um diese „Überlebensenergien“ zu entladen und/oder abgebrochene, „eingefrorene Prozesse“ zu vervollständigen. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit innerhalb des inneren Systems verbessert. Die symptomassoziierten Ego-States erfahren, wer sie sind und welchen Zweck sie erfüllen. Sie können lernen, mit anderen Ego-States zu kooperieren, um gemeinsam Lösungen für das erlebte Trauma zu finden. Dadurch können sie sich einander näher fühlen und sich besser verstehen. Sie lernen, dass sie Teil einer „inneren Familie“ sind, ein neues Bewusstsein für Loyalität innerhalb des inneren Systems entfaltet sich. Den symptomassoziierten Ego-States wird geholfen, eine neue Bedeutung für ihr Dasein zu finden, mit der sie sich wohl fühlen können.

Das Seminar umfasst klinische Live-Demonstrationen und Übungen, die eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen bieten.

Die Ausbildungsziele umfassen:

  • Die Aktivierung von symptomassoziierten Ego-States
  • Gezielte korrigierende Erfahrungen durchführen
  • Das Verständnis der Dynamik von symptomassoziierten Ego-States und der Umgang mit Flucht- und Kampfreaktionen
  • Die Demonstration spezifischer Techniken zur Auflösung traumatischer Stressreaktionen
  • Die Arbeit mit symptomassoziierten Ego-States unter besonderer Berücksichtigung der körperlichen Ressourcen
  • Die Wiederherstellung von Selbstregulation, Gleichgewicht, Ganzheit und Fluss bei Klienten*innen mit symptomassoziierten Ego-States

Schlüsselwörter: SARIA-Modell, Symptomassoziierte Ego States, sympathoadrenerge Aktivierung, Affektbrücke/“Symptomsprache“, Kampf- und Fluchtreaktion, Selbstregulation

Ego-State-Therapie-Curriculum

  • Dieses Seminar ist das dritte in einer Reihe von aufeinander folgenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego State TherapeutIn durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego State Therapy International (ESTI) führen.
  • Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf est-de.eu

Kosten: 420€

EST A4: 2 Tage, 16 UE
Aktivierung und therapeutische Arbeit mit traumatisierten oder traumaassoziierten Ego States

In diesem Seminar wird die Arbeit mit traumatisierten und traumaassoziierten Ego States vermittelt.

Bei der Konfrontation mit einem Trauma kann das Nervensystem so stark überlastet werden, dass es zur Immobilisierung, Dissoziation führt. Dadurch bilden sich im Ego-State-Modell trauma-assoziierte oder traumatisierte Ego States.

In diesem fünften Workshop werden wir uns hauptsächlich darauf fokussieren, wie man Zugang zu diesen dissoziierten traumatisierten Ego States bekommt. Traumatisierte Ego States liegen oft jenseits der Schwelle des Bewusstseins und werden daher mittels klinischer Hypnose aktiviert. In der Arbeit mit diesen Anteilen legen wir besonders viel Wert auf die Wichtigkeit der vertrauensvollen therapeutischen Beziehung, die Bedeutung für die Wiedereinschaltung des ventralen Vagussystems. Es wird aufgezeigt, wie Klient*innen, die sich in einem Zustand der Erstarrung/Immobilisierung befinden, durch die Ego-State-Arbeit mittels Aktivierungs-, Stimulations-, Mobilisations-, Atem- und Pendulationstechniken von dieser tonischen Immobilität befreit werden können. Ziel ist es diesen Klient*innen wieder mehr Selbstregulation, Flow, Ganzheit und posttraumatisches Wachstum zu ermöglichen.

Das Seminar beinhaltet klinische Live-Demonstrationen und Übungen. Die Fortbildung basiert auf einem Vortrags-Demonstrations-Praxis-Format. Daher ist diese curriculare Fortbildung eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen.

Ausbildungsziele

  • Bedeutung der Co-Regulation, Sicherheit und Stabilisierung bei der Arbeit mit traumatisierten Ich-Zuständen
  • Differenzierung weiterer Immobilisierungs-/Unterwerfungsmodi
  • Aktivierung und therapeutische Arbeit mit trauma-assoziierten Ego States
  • Spezifische Dynamik der trauma-assoziierten Ego States
  • Bottom-up Ansatz in der Arbeit mit Immobilisierungsreaktionen
  • Einsatz von Bewegungs-, Stimulations- und Atemtechniken zur Wiederherstellung in Flow bei Immobilisierung

Schlüsselwörter

Traumaassoziierte Ego States, Erstarrung (freeze responce), Bewegung, Atemarbeit

Ego-State-Therapie-Curriculum

Dieses Seminar ist das fünfte in einer Reihe von aufeinander folgenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego State Therapeut*in durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego State Therapy International (ESTI) führen.

Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf www.est-de.eu

Kosten: 420€

EST A5: 2 Tage, 16 UE
Aktivierung und therapeutische Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego States und Introjekten

Der Umgang und die therapeutischen Interventionsstrategien mit destruktiven Ich-Zuständen und Introjekten sind in vielerlei Hinsicht umstritten und stehen in akademischen Kreisen oft im Mittelpunkt intensiver Debatten. In diesem Seminar werden wir speziell auf die Ätiologie und die klinischen Interventionsstrategien bei destruktiven Ich-Zuständen und Introjekten eingehen. Solche Zustände stellen für die Therapeut*innen in vielerlei Hinsicht eine echte Herausforderung dar. Sie sind oft von Natur aus schwer fassbar, können aber unerwartet und ohne Vorwarnung auftauchen.

Ziel dieses Workshops ist es, Therapeut*innen auf das unerwartete Auftauchen von destruktiven Ich-Zuständen und Introjekten vorzubereiten und zu zeigen, wie man sie aktivieren, kommunizieren und klinisch mit ihnen arbeiten kann. Um effektiv mit ihnen umzugehen, braucht es spezifische und strategische Interventionsstrategien. Aufgrund ihres hybriden Charakters sind sie oft sehr starr in ihrem Verhalten. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass sie einerseits symptombezogen sind und sich in einem defensiven, kämpferischen Modus befinden, andererseits aber auch eng mit einem spezifischen Trauma verbunden sind. Destruktive Ich-Zustände und Introjekte entstehen auf neurophysiologischer Ebene als Abwehrreaktion auf ein schweres Trauma. Es ist ein Fehler, sie nur als sogenannte „fremde“ Entitäten und psychologische Konstrukte zu betrachten. Im Gegenteil, sie sind sogar ressourcenreich, da sie neurophysiologische Manifestationen der Reaktion des autonomen Nervensystems sind, die angesichts eines Traumas gebildet werden, um dem Individuum das Überleben der traumatischen Erfahrung zu ermöglichen. Solche Zustände sollten klinisch und therapeutisch behandelt werden, um einerseits die Kohärenz und Selbstregulierung des Nervensystems wiederherzustellen und andererseits ihre psychologische Bedeutung zu modulieren d.h. sie neu zu interpretieren, neu zu schreiben und neu zu kontextualisieren.

Wir zeigen die Arbeit in Live-Demonstrationen. Anhand von Rollenspielen wird das Verständnis für die innere Dynamik dieser Ich-Zustände aufgezeigt und verbessert.

Die Fortbildung basiert auf einem Vortrags-Demonstrations-Praxis-Format. Daher ist diese curriculare Fortbildung eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen.

Ausbildungsziele

  • Verdeutlichung der Dynamik destruktiver Ich-Zustände und Introjekte und die Arbeit mit ihrer hybriden Natur, mit dem Ziel die Abwehrreaktionen aufzulösen und die Selbstregulierung wiederherzustellen
  • Anleitung zur Aktivierung dieser hoch aufgeladenen und mobilisierten destruktiven Ich-Zustände. Die spezifische Kommunikation und die klinisch und therapeutische Arbeit
  • Spezifische und sorgfältige Anwendung von Demaskierungs- und Desidentifikationstechniken bei destruktiven Ich-Zuständen für die Regulierung des autonomen Nervensystems
  • Wiederherstellung von Selbstregulierung, Re-Balance, Ganzheit und Flow

Schlüsselwörter

Destruktive Ich-Zustände, Introjekte, hybride Zustände, Demaskierung, Des-Identifikation 

Ego-State-Therapie-Curriculum

Dieses Seminar ist das sechste in einer Reihe von aufeinander folgenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego State Therapy International (ESTI) führen. Weitere Informationen zum Curriculum und zu den weiteren Nachweisen für die Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in finden Sie auf EST.DE

Kosten: 420€

EST A6: 2 Tage 16UE

Die finale Symphonie im Haus der Ego-States“: Integration von Beziehungsdynamik und Therapieprozessen im Meta-Raum der Ego-State-Therapie

Dauer: 2 Tage, 16 UE In diesem abschließenden Seminar wird die Metaebene der Ego-State-Therapie als integrativer Raum genutzt, um die Dynamik zwischen den Ego-States zu verstehen und therapeutische Prozesse zu synchronisieren. Ziel ist es, die bereits erlernten Techniken im ganzheitlichen Therapieprozess zu reflektieren und anzuwenden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beziehungsdynamik innerhalb der Ego-State-Familie, der Förderung von Flexibilität und Selbstregulation sowie der Fähigkeit der Ego-States, sich neurobiologisch anzupassen. Dabei dient die Polyvagaltheorie als Grundlage, um das Nervensystem zu stabilisieren und Ego-States aus festgefahrenen Mustern in eine dynamische Balance zu führen.

Schwerpunkte des Seminars

Ego-States können, wenn sie getriggert werden, in ihre ursprünglichen traumabedingten Muster zurückfallen. Dieses Seminar zeigt, wie diese Zustände durch gezielte Interventionen und therapeutische Techniken in eine selbstregulierte, kooperative Haltung überführt werden können.

Die Teilnehmer*innen lernen, aktivierte Ego-States im gesamten Therapieprozess zu begleiten, ihre Autonomie und Kooperationsbereitschaft zu stärken und die Integration in das Selbst zu fördern. Ziel ist es, die Ego-States in den „Fluss des Lebens“ zurückzuführen und das posttraumatische Wachstum zu unterstützen.

Das Seminar bietet zudem eine integrative Zusammenführung aller erlernten Techniken der Ego-State-Therapie. Das „Haus der Ego-States“ dient als Metapher, um die Dynamik der inneren Anteile besser zu verstehen und flexibel in der therapeutischen Arbeit anzuwenden.

Ausbildungsziele

  • Verständnis der Beziehungsdynamik innerhalb der Ego-State-Familie
  • Förderung der Selbstregulation und Flexibilität von Ego-States
  • Anwendung der Polyvagaltheorie zur Stabilisierung des Nervensystems
  • Integration von Ego-State-Techniken in den therapeutischen Gesamtprozess
  • Nutzung des „Hauses der Ego-States“ als Strukturmodell zur Orientierung

Schlüsselwörter

Beziehungsdynamik der Ego-States, Flexibilität, Polyvagaltheorie, Selbstregulation, Autonomie, Zusammenarbeit, posttraumatisches Wachstum, emotionaler Flow, „Haus der Ego-States“, SARIA-Modell.

Methodik

Das Seminar kombiniert theoretische Impulse, Live-Demonstrationen und praxisorientierte Übungen und bietet eine ausgewogene Mischung aus Vortrag, Demonstration und Selbsterfahrung.

Ego-State-Therapie-Curriculum

Dieses Seminar ist das sechste und letzte Modul einer Reihe von aufeinander aufbauenden Seminaren, die zur deutschen und international anerkannten Zertifizierung als Ego-State-Therapeut*in durch Ego-State-Therapie Deutschland (EST-DE) und Ego-State Therapy International (ESTI) führen.

Weitere Informationen zum Curriculum und zur Zertifizierung finden Sie auf www.est-de.eu.

Kosten: 420€